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Information über die gesündeste Ernährung für Tier- und Menschenrechte, Klima und Umwelt
entnommen aus der Broschüre
Vegan - Eine kurze Information über die gesündeste Ernährung
und ihre Auswirkungen auf Klima- und
Umweltschutz, Tier- und Menschenrechte"
mit freundlicher Genehmigung des Herausgebers,
Herrn Dr.Ernst Walter Henrich
(www.pro-vegan.info)
Die gesündeste Ernährung
Die Qualität unserer Ernährung hat entscheidenden Einfluß auf unsere Gesundheit:
"Man ist, was man isst." Gerade die Ernährung eröffnet uns wunderbare Chancen, große
Teile unseres Lebens in bestmöglicher Gesundheit und bei guter Fitness zu verbringen.
Was liegt bei dieser herausragenden Bedeutung der Ernährung näher, als sich kundig zu
machen, wie gesunde Ernährung anhand weltweiter Studien ausschaut?
Wir kennen alle die Empfehlungen aus der Presse, mehr Obst und Gemüse und weniger Fleisch
zu essen. Die gesundheitlichen Schäden durch Fleisch und tierliche Fette werden durch viele
wissenschaftliche Studien offengelegt. Aber die gesellschaftsimmanente
Fehlernährung verursacht Millionen von Toten durch Krebs, Herz-Kreislauferkrankungen, Diabetes
und andere ernährungsbedingte Erkrankungen, was mit einem erstaunlichen Gleichmut hingenommen wird.
Die vegane Ernährung enthält keinerlei tierliche Bestandteile und ist, sofern richtig und
abwechslungsreich durchgeführt, die gesündeste Ernährung und das Beste für Umwelt, Klima, Tiere
und Menschen. Sie bedeutet nicht einmal Askese oder wirklichen Verzicht, sondern Schlemmen pur,
wie die veganen Kochbücher und veganen Restaurants eindrucksvoll beweisen. Heute müssen Sie nicht
einmal mehr unbedingt ein rein veganes Restaurant besuchen, um tierleidfrei zu essen. Fragen Sie auch
in konventionellen Restaurants nach, unter Umständen werden Sie angenehm überrascht...
Hier sehen Sie einen hervorragenden
veganen Salat mit Pfifferlingen und Brotcroutons aus einem sauerländischen Landrestaurant
Die vegetarische (= fleischlose) Kost war früher den gleichen unberechtigten Verunglimpfungen ausgesetzt
wie heute die vegane Ernährung. Gesunde Ernährungsarten werden aus Dummheit, Unwissenheit ud aus
wirtschaftlichen Interessen in der Presse niedergemacht.
Ein Beispiel: Im Jahr 2004 starb ein Kleinkind, das durch seine Eltern angeblich vegan ernährt wurde. Tatsächlich nahm das arme Kind aber
überhaupt keine Nahrung, also auch keine vegane Kost zu sich!
Das Kind wurde auch keiner ärztlichen Hilfe zugeführt, um die der Appetitlosigkeit zugrunde
liegende schwere Lungenentzündung behandeln zu lassen.
Das Erstaunliche an dieser Sache ist aber nicht nur, dass das Kind überhaupt keine gesunde vegane Nahrung
aufnahm, sondern dass die Eltern Anhänger einer von einem abstrusen selbsternannten "Ernährungsberater"
empfohlenen sogenannten "Urkost" waren. Diese "Urkost" hat aber nichts mit einer gesunden,
ernährungsphysiologisch wertvollen veganen Ernährung zu tun. Die Presse hielt es leider nicht für nötig, den Fall
sauber zu recherchieren oder sich mit den ernährungswissenschaftlichen Grundlagen der veganen Ernährung
zu beschäftigen. Sie verurteilte sie vielmehr mit den bekannten Vorurteilen.
Demgegenüber stehen Millionen von Menschen, die wegen massiver Fehlernährung insbesondere durch Fleisch
und tierliche Fette an Übergewicht mit allen seinen Folgen, Bluthochdruck, Herzinfarkt, Angina pectoris,
Schlaganfällen, Arteriosklerose, Osteoporose, Krebs, Diabetes und weiteren chronischen Erkrankungen leiden und
sterben.
Diese Millionen von Kranken und Toten durch tierliche Produkte werden offensichtlich als "normal"
hingenommen. Wenn aber in einem Einzelfall bei einer angeblich veganen Ernährung (die nicht einmal vegan war)
bei verantwortungslosen Eltern etwas schief gelaufen ist, dann ist nicht nur der Aufschrei gross, sondern
es entlädt sich eine regelrechte Empörung der Ahnungslosen und der Interessenvertreter der Fleischindustrie.
Weitere Informationen und die entsprechenden wissenschaftlichen Ernährungsstudien über den Zusammenhang
von Ernährung und Krankheit sind auf der Webseite der "Ärztegesellschaft zur Förderung der vegetarischen
Ernährung" zu finden: www.fleisch-macht-krank.de.
Und hier Aussagen renommiertester Ernährungswissenschaftler:
In einem gemeinsamen Positionspapier von 2003 nehmen die ADA (Amerikanische Gesellschaft für Ernährung)
und die DC (Verband der kanadischen Ernährungswissenschaftler) zu den gesundheitlichen Vorteilen
der vegetarischen und veganen Ernährung eindeutig Stellung. In diesen Verbänden sind die renommiertesten
Ernährungswissenschaftler der USA und Kanadas zu finden. Allein die ADA hat etwa 70.000 Mitglieder.
In diesem Positionspapier heißt es u.a.:
"Gut geplante vegane und andere Formen der vegetarischen Ernährung snd für alle Phasen des Lebenszyklus
geeignet, einschließlich Schwangerschaft, Stillzeit, frühe und spätere Kindheit und Übergang zum Erwachsenwerden
(=Adoleszens). Vegetarische Ernährungsformen bieten eine Reihe von Vorteilen."
Auch die Aussagen eines der anerkanntesten und renommiertesten deutschen Ernährungswissenschaftler,
Prof.Dr.Claus Leitzmann, sind eindeutig:
"Studien mit vegan lebenden Menschen, die weltweit, aber auch von uns durchgeführt wurden, zeigen, dass
VeganerInnen im Durchschnitt deutlich gesünder sind als die allgemeine Bevölkerung. Körpergewicht, Blutdruck,
Blutfett- und Cholesterinwerte, Nierenfunktion sowie Gesundheitsstatus allgemein liegen häufiger im
Normalbereich."
Die Prävention, also die Verhütung von Krankheiten sollte, ja müsste mindestens einen so wichtigen
Rang in der Medizin einnehmen wie die Behandlung von Krankheiten. Aber im milliardenschweren
Gesundheitssystem mit Ärzten, Krankenhäusern, Pharmaindustrie usw. wird das große Geld mit den
Behandlungen von Krankheiten verdient. Massive präventive Gesundheitspolitik würde dieser
Gesundheitsindustrie einen Grossteil ihrer Geschäftsgrundlagen entziehen.
Kein Wunder, dass bei dieser unglückseligen Gemengelage von Gesundheits-, Fleisch- und Tierindustrie
die Prävention von Erkrankungen durch eine gesunde Ernährung weitestgehend auf der Strecke bleibt.
Durch eine gesundheitsschädliche Ernährung verdienen grosse Teile der Nahrungsmittelindustrie viel Geld
und die Bürger werden krank. Mit der Therapie der Krankheiten dieser Bürger verdient dann die
Gesundheitsindustrie prächtig. So schliesst sich der Kreis, bei dem Menschen, Tiere und Umwelt auf der
Strecke bleiben. Somit bleibt nur die Hoffnung auf das Eigeninteresse desjenigen Bürgers, der mit
einem Mindestmass an Vernunft und Intellekt ausgestattet ist, im Interesse seiner Gesundheit auf seine
Ernährung selbst zu achten.
Allerdings wird aus einer Ernährung, aus der man lediglich Fleisch, Milch, Käse und Fisch weglässt,
nicht automatisch eine gesunde Nahrung.Denn eine falsch zusammengestellte, nicht abwechslungsreiche
vegane Ernährung ist auch ungesund!
Dies gilt trotz der in vielen wissenschaftlichen Ernährungsstudien festgestellten Tatsache, dass die
Mehrzahl der sich vegetarisch und vegan ernährenden Menschen einen besseren Gesundheitsstatus als
Fleischesser aufweisen.
VITAMIN B12
Bei der veganen Ernährung verdient die Versorgung mit Vitamin B12 besondere Beachtung, denn es wird
nur von Mikroorganismen (Bakterien) gebildet. Es findet sich daher vor allem in leicht verderblichen
tierlichen Produkten wie Fleisch, Innereien und Milch.
Die Möglichkeit einer Unterversorgung mit Vitamin B12 wird ständig als das große Argument gegen eine
vegane Ernährung von vermeintlichen "Experten" angeführt. Damit die vegane Ernährung tatsächlich auch die
gesündeste ist, muss man die Regeln einer abwechslungsreichen Kost einhalten und auf eine angemessene
Vitamin-B12-Zufuhr achten.
Aus ärztlicher Sicht ist bei einer veganen Ernährung eine zusätzliche Versorgung mit diesem Vitamin
durch angereicherte Lebensmittel (Säfte, Frühstückscerealien, Sojamilch usw.) und einem Vitamin-B12-
Nahrungsergänzungspräparat aus Sicherheitsgründen zu empfehlen. Alternativ dazu kommt nur eine regelmäßige
Überprüfung der Vitamin-B12-Konzentration im Blut in Frage.
Vergleicht man aber das Einhalten dieser Regel mit den erwiesenen gesundheitlichen Gefahren durch den
Verzehr von Fleisch, Milch und Fisch, so erkennt man sofort, wie unsinnig es wäre, nur wegen Vitamin B12
diese gesundheitsgefährdenden tierlichen Produkte zu essen.
Der Zusammenhang zwischen Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und anderen schwerwiegenden gesundheitlichen
Störungen ist durch viele wissenschaftliche Studien nachgewiesen - die Belastung der Weltmeere durch
Umweltschadstoffe und damit der Fische ebenfalls. Deshalb ist es aus gesundheitlichen Gründen nicht
nur ratsam, sondern sogar geboten, diese tierlichen Produkte nicht zu verzehren. Und das in diesem Fall
eventuell fehlende Vitamin B12 ganz einfach mit angereicherten Nahrungsmitteln oder Nahrungsergänzungsmitteln
zuzuführen.
Der Autor hat im Laufe der Jahre immer wieder eine Erfahrung gemacht:
Wer gegen vegane Ernährung ist, weiss zu wenig darüber oder er verdient an tierlichen Produkten.
Fortsetzung folgt
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