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Aktuelles 2010!

Der Schutzengel für Tiere e.V. Film-Trailer zum ansehen. Diesen Film über unseren Pferdeschutzhof mit Bildern auch aus den anderen Pflegestellen (Dauer: ca. 25 Minuten)" können Sie zum Preis von € 6,50 in der Geschäftsstelle bestellen.




Die Osterrundmail als Link!

April 2010

Wintererlebnisse unserer Betreuer der Schaf- und Ziegenpflegestelle Simmern im ungewöhnlichen Winter 2009/2010 als PDF-Datei.

März 2010

Am 07.März fand die alljährliche ordentliche Mitgliederversammlung statt. Wie so oft war es ein kleiner Kreis von leider nur sieben Teilnehmern. Der Geschäftsbericht des Vorstandes für das Jahr 2009 wurde mit Interesse von den Teilnehmern verfolgt und der Vorstand anschließend ordnungsgemäß entlastet.

Die zweite Vorsitzende hatte auf dem Weg zur Versammlung noch einen traumatisierten Vogel aufgelesen, der sich während der Versammlung aber glücklicherweise sichtlich erholte und sich anschließend, mit Futter gestärkt, im Garten des Vereinsbüros wieder dankbar in die Freiheit verabschiedete.


Vom 19.-21.03. fand in Rheinberg am Niederrhein die Messe "Pferd-Rhein-Ruhr" statt, und erfreulicherweise durften wir dort als Aussteller teilnehmen, ohne Standmiete bezahlen zu müssen. Das ist in der heutigen Zeit der Wirtschaftskrise alles andere als selbstverständlich und wir möchten uns dafür nochmals herzlich beim Messeveranstalter bedanken.

Wir durften dort auch unsere schon bewährte Verlosung mit gespendeten Sachpreisen abhalten. Unser besonderer Dank gilt hier der Firma LUSH Kosmetik ( www.lush-shop.de ), die uns großzügig zwei riesige Kartons von ihrer herrlich duftenden tierversuchsfreien Kosmetik gespendet hatte.

Hier ein Foto der fleißigen Loseverkäufer, die sich mit Hilfe von Karnevalskostümen in Esel bzw. Hahn verwandelt hatten, um mehr Aufmerksamkeit zu erzielen.



An dieser Stelle herzlichen Dank an die Messe-Helferinnen Antonietta, Nadine, Renate, Susanne und Tanja!

Bedanken möchten wir uns auch nochmals ganz besonders bei der Werbeagentur Concept Image aus Ankum bei Bremen, die uns kostenlos und dazu noch blitzschnell ein professionelles und sehr ansprechendes Layout für unseren Pferdeflyer erstellt hat. Auch der hat zu dem schönen Ergebnis von immerhin 1.100 € nach den drei Messetagen entscheidend beigetragen. Herzlichen Dank auch unserer Mitarbeiterin Sarah und unserer Helferin Dagmar, die in den Tagen vor der Messe quasi im Akkord (aber ehrenamtlich) Flyer gefaltet haben. Unser Dank geht auch an die Familienangehörigen, die kurzentschlossen ebenfalls mithalfen! Der Erlös kommt der Stute Dunja zugute, die wir eine Woche vor der Messe aufgenommen hatten, obwohl die Wirtschaftskrise inzwischen leider auch bei uns zu einem deutlichen Patenschwund geführt hat.

Das ist Dunja:

Sie ist schon 31 Jahre alt und stammt aus Hagen (Westfalen). Dunja gehörte zwei Männern, die beide pleite sind und der eine noch dazu schwer krank. Keine Entschuldigung aber dafür, ein Pferd fast verhungern zu lassen. Dunjas Stall war seit zwei Monaten nicht mehr ausgemistet worden. Das Veterinäramt wurde vor einiger Zeit bereits eingeschaltet, unternahm aber -wie so oft- leider nichts. Da muss man als Tierschutzverein am Ende noch froh und dankbar sein, wenn die Besitzer -wie in Dunjas Fall- letztlich einsichtig sind und freiwillig den Überlassungsvertrag unterzeichnen. Das ist leider längst nicht immer so. Traurig, aber leider wahr. So konnte Dunja wenigstens komplikationslos und vor allem kostenlos in die Obhut von Schutzengel für Tiere e.V. kommen.


Erfreulicherweise scheint Dunja die Vernachlässigung einigermaßen heil überstanden zu haben, denn sie hat schon wieder ein wenig zugenommen und galoppiert sogar über die Weide. Sie darf nun auf einem kleinen freundlichen Hof in Hagen-Breckerfeld in Pferdegesellschaft einen schönen Lebensabend mit liebevoller Betreuung und altersgerechtem Futter verbringen. Zu ihrem Glück fehlen nur noch Paten...


Zeitgleich mit der Messe mussten wir leider unsere Stute Feli vom Pferdeschutzhof in Korschenbroich erneut in die Klinik bringen. Feli hatte zuvor stark abgenommen und litt unter Durchfall. Die behandelnde Tierärztin befürchtete ein Magengeschwür. Eine eindeutige Diagnose war nur durch eine Gastroskopie (=Magenspiegelung) in der Klinik zu bekommen. Feli hat die Untersuchung gut überstanden und durfte danach gleich wieder nach Hause. Denn glücklicherweise ergab die Spiegelung nicht das befürchtete Magengeschwür, sondern "nur" eine Magenschleimhautentzündung. Feli befindet sich glücklicherweise auf dem Weg der Besserung und hat wieder zugenommen. Seit einiger Zeit bekommt sie nun einen speziellen Rauhfutterersatz (Pro Caval Struktur), der besonders leicht verdaulich ist. Damit kommt sie glücklicherweise gut klar. Wir hoffen inständig, dass die nun schon 28 Jahre alte Feli, die ja letztes Jahr wegen einer Bronchitis auch schon in die Klinik musste, nun die vor uns liegende warme Jahreszeit zusammen mit ihrem Freund Leonardo und den anderen Pferden unbeschwert genießen kann. Ganz abgesehen von den immer teueren Klinikkosten, die unsere Rücklagen in diesen Zeiten der Wirtschaftskrise besonders belasten...




Neues Zuhause für zwei junge Kater gesucht!






Die zwei Mitte August in Spanien geborenen Kater Zuckermaus und Merlin suchen ein neues Zuhause. Sie waren an einer Infektion erkrankt, dadurch ist bei Merlin das Sehvermögen beeinträchtigt. Sie finden sich in einer Wohnung aber gut zurecht. Alle beide wurden von Frau Almut Tobis aus Spanien gerettet zusammen mit ihren vier Geschwistern. Zwei sind schon vermittelt und zwei blinde Kätzchen behält Frau Tobis selbst. Beide Kater sind - ihrem Alter entsprechend- noch nicht kastriert und werden mit Schutzvertrag abgegeben. Merlin sollte aufgrund seiner Sehstörung in Wohnungshaltung ggfs. mit sicher umzäunten Auslauf vermittelt werden. Kontakt: Frau Almut Tobis, Tel.: 07042-2838915, eMail: almut.tobis@web.de Die Tiere leben zur Zeit in 71665 Vaihingen/Enz bei Frau Tobis.



Januar und Februar 2010



Nachdem das im Dezember aufgenommene Ferkel Berta leider nicht überlebt hatte, wurden wir erneut vom Bund für Tier- und Naturschutz Paderborn angesprochen, über den Berta zu uns gekommen war. Der örtliche Amtsveterinär habe wiederum zwei junge Schweine beschlagnahmt, diesmal zwei kleine, bereits kastrierte Eber, beide wiederum in jämmerlichem Zustand.



Aufgrund der Wirtschaftskrise müssen natürlich auch wir uns die Aufnahme jedes neuen Tieres gut überlegen. Da sich der Verein in Paderborn aber bereit erklärte, für beide Schweine die Patenschaft zu übernehmen, durften die beiden in der bayrischen Pflegestelle Monheim einziehen. Aufgrund ihrer jämmerlichen Gestalten gaben wir ihnen Namen historisch bedeutsamer Persönlichkeiten in der Hoffnung, dass die beiden groß und stark werden.


Inzwischen sind Hannibal (links) und Nero (rechts) auch schon kräftig gewachsen und fühlen sich sichtlich wohl.





Ansonsten standen der Januar und auch der Februar ganz im Zeichen des ungewöhnlich harten Winters, der aber durch die riesigen Schneemengen auch reizvolle Seiten hatte. Hier Fotos aus unserer Schaf- und Ziegenpflegestelle Simmern im Hunsrück, der niedersächsischen Pflegestelle Rehden für Schweine, Rinder und Gänse und unserem Pferdeschutzhof bei Mönchengladbach:















Im Februar stand in der bayrischen Pflegestelle Monheim ein heikles Ereignis an - unser Schwein Amadeus musste die Eckzähne gekürzt bekommen. Auch die männlichen Hausschweine bekommen - wie die Wildschweinkeiler- im Laufe ihres Lebens immer längere Eckzähne (auch "Hauer" genannt). Das Wachstum dieser Zähne an sich ist nicht schlimm, aber oft kommt es vor, dass die Zähne in Richtung Kopf wachsen und ihre Spitzen sich dann in die Haut bohren. Spätestens dann muss man sie absägen. Aus Sicherheitsgründen für das Schwein und den Betreuer kann man diese Prozedur nicht am hellwachen Schwein durchführen. Die Verletzungsgefahr wäre zu groß. Leider haben Schweine aber ein sehr empfindliches Herz-Kreislaufsystem, so dass jede Sedierung auch tödlich enden kann. Es gibt kein für Schweine wirklich gut verträgliches Narkosemittel, weil aus wirtschaftlichen Gründen kaum jemand sein Schwein überhaupt operieren lassen würde. Recht gut vertragen wird aber das Sedativum "Stressnil". Auch bei Amadeus war das glücklicherweise so.


Nachdem die Hauer erfolgreich gekürzt waren, wurde Amadeus in eine Pferdedecke warm eingepackt, denn nach einer Sedierung ist die Gefahr groß, dass der Körper auskühlt. Seine Gefährtin Amanda beobachtete ihn lange Zeit besorgt und ist sicher froh, dass ihr keine Hauer wachsen können. Hier können Sie den einen abgesägten Hauer bestaunen, er ist immerhin 6,5 cm lang! Nachdem Amadeus anschließend sechs Stunden lang ausgeschlafen hatte, war er wieder fit. Nun können seine Hauer sicher wieder drei Jahre lang wachsen, bevor sie erneut gekürzt werden müssen.











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